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Stieg Larsson
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Karl Stig-Erland Larssoncite-ref-folkblad-1-0[1] [] (* 15. August 1954 in Skelleftehamn, VĂ€sterbottens lĂ€n; â 9. November 2004 in Stockholm) war ein schwedischer Journalist und Schriftsteller. International bekannt wurde er als Herausgeber des antirassistischen Magazins Expo und vor allem durch seine Kriminalromane der Millennium-Reihe, die erst postum veröffentlicht wurden.
Contents
âą Leben
âą Romanreihe
âą Verfilmungen
âą Erbschaftsstreit
âą Werke
âą Romane
âą Filmdokumente
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Stieg Larssons Eltern waren beide neunzehn Jahre alt, als er geboren wurde. Er wuchs bei seinen GroĂeltern in einem kleinen Dorf in der Provinz VĂ€sterbotten in Nordschweden auf, das er spĂ€ter in seinem ersten Kriminalroman aus der Millennium-Trilogie zitierte. Erst mit acht Jahren kam Larsson zurĂŒck zu seinen Eltern. Nach Aussage seines Freundes und Biographen Kurdo Baksi habe Larsson im Alter von vierzehn Jahren mitangesehen, wie seine Freunde ein MĂ€dchen vergewaltigten, und er habe nichts dagegen unternommen. Fortan widmete er, von diesem SchuldgefĂŒhl belastet, sein Leben dem Kampf gegen gesellschaftliche MissstĂ€nde. Das Erlebnis kann auch als Motiv fĂŒr seine Romane angesehen werden.cite-ref-2[2] Nach dem Besuch des Gymnasiums und verschiedenen Jobs, unter anderem bei der schwedischen Post, trat Larsson 1979 eine feste Stelle bei der schwedischen Nachrichtenagentur Tidningarnas TelegrambyrĂ„ (TT) an. Er arbeitete dort die nĂ€chsten 19 Jahre hauptsĂ€chlich in der graphischen Abteilung, verfasste aber auch Essays, kleinere Artikel und Literaturkritiken.
Schon als junger Mann interessierte sich Stieg Larsson fĂŒr die afrikanischen Befreiungskriege. 1977 reiste er in die Provinz Eritrea, die damals um ihre UnabhĂ€ngigkeit von Ăthiopien kĂ€mpfte. Er schloss sich einem Ausbildungslager der Guerilla an, wo er auf eine Armee traf, die zu einem Drittel aus Frauen bestand. Larsson wurde militĂ€rischer Ausbilder und lehrte den Umgang mit Granatwerfern, den er in seinem Wehrdienst gelernt hatte.cite-ref-stieg-larsson-story-3-0[3]
Mit seiner LebensgefÀhrtin Eva Gabrielsson begab sich Larsson 1981 auf Studienreise nach Grenada, wo die politische Bewegung New Jewel Movement nach einer Revolution 1979 ein sozialistisches System errichtet hatte.cite-ref-stieg-larsson-story-3-1[3]
Ab 1982 war er Skandinavienkorrespondent fĂŒr die britische antifaschistische Zeitung Searchlight Magazine. AuĂerdem schrieb er in den 1980er Jahren unter dem Pseudonym Severin Artikel ĂŒber Rechtsextremismus und den US-Imperialismus in der trotzkistischen Wochenzeitschrift Internationalen.cite-ref-4[4] 1991 veröffentlichte er zusammen mit Anna-Lena Lodenius das Buch âExtremhögernâ, das sich mit dem schwedischen Rechtsradikalismus befasst. Nachdem sieben Menschen von Rechtsextremisten ermordet worden waren, grĂŒndete er 1995 die Expo-Stiftung, zu der auch das gleichnamige Magazin gehört. Seither war er Herausgeber des antifaschistischen Magazins Expo, das Ziel rechtsradikaler Angriffe wurde. Rechte Aktivisten schlugen Schaufensterscheiben von Verkaufsstellen ein, die Druckerei erreichten Drohungen und im Juni 1999 verletzte eine gezĂŒndete Autobombe einen Expo-Autor schwer.cite-ref-stieg-larsson-story-3-2[3]
Larsson galt als einer der weltweit fĂŒhrenden Experten fĂŒr faschistische, rechtsextreme, neonazistische, aber auch rechtskonservative Bewegungen, die er extremistischen Bewegungen gleichstellte. Er stammte aus einer sozialdemokratischen Familie und bezeichnete sich selbst als Kommunisten. Sein Vater sagte ĂŒber ihn in einer ZDF-Dokumentation vom 23. Januar 2011: âPolitisch stand er weiter links als wir, seine Eltern, leiderâ.cite-ref-stieg-larsson-story-3-3[3]
Daneben schrieb Larsson Kriminalromane, in denen er gesellschaftliche MissstĂ€nde in Schweden kritisierte. In den Jahren vor seinem Tod schrieb er drei Kriminalromane um die Hauptfiguren âMikael Blomkvistâ, einen Journalisten, und âLisbeth Salanderâ, eine skurrile Hackerin. DafĂŒr Ă€nderte Larsson seinen Vornamen von Stig in Stieg, um als Autor Verwechslungen mit dem Drehbuchautor und Regisseur Stig Larsson zu vermeiden.cite-ref-folkblad-1-1[1]
Stieg Larsson starb 2004 an den Folgen eines Herzinfarkts.cite-ref-stieg-larsson-story-3-4[3]
Stil und Arbeitsweise
Die Millennium-Reihe war, Ă€hnlich wie beim Autorenduo Sjöwall/Wahlöö, ursprĂŒnglich auf zehn BĂ€nde ausgelegt. Dass es nicht dazu kam und Larsson frĂŒh starb, lag möglicherweise auch an seinem Arbeits- und Lebensstil. TagsĂŒber beschĂ€ftigte sich der schwedische Autor mit seinem Kampf gegen den Rechtsextremismus und nachts schrieb er an seinen Manuskripten. Er wird von seinen Zeitgenossen als klassischer Workaholic beschrieben. Er aĂ wenig, kam erst frĂŒhmorgens nach Hause und rauchte bis zu 60 selbst gedrehte Zigaretten am Tag.cite-ref-5[5]
Sein ehemaliger Kollege Kurdo Baksicite-ref-6[6] behauptete, Larsson sei ein âmittelmĂ€Ăiger Journalistâ gewesen, und fĂŒgte hinzu: âEr ist ein hervorragender Meinungsmacher gewesen. Aber er war nicht unfehlbar.â In einem Artikel in der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter berichtete der Journalist Anders Hellberg, er habe Larsson in seiner Zeit in der Nachrichtenagentur TT erlebt; Hellberg arbeitete dort als Nachtredakteur und Larsson als Graphiker. âUnd ich musste feststellen, dass er einfach nicht schreiben konnte. Die Sprache war dĂŒrftig, es haperte mit der Wortfolge, der Satzaufbau war eintönig und die Syntax manchmal total verrutscht. Damit diese Sprache professionell funktionierte, musste man sie umschreiben.â Sowohl Hellberg als auch Baksi kamen zum Urteil, dass es fĂŒr sie ein âRĂ€tsel war, wie Stieg Larsson seine BĂŒcher habe schreiben können. Er habe das Handwerk schlicht nicht beherrscht.â Beide spekulierten, dass es möglicherweise zwischen Stieg Larsson und seiner LebensgefĂ€hrtin Eva Gabrielsson zu einer Arbeitsteilung gekommen sei; Larsson sei wohl fĂŒr Plot und Material zustĂ€ndig gewesen und Gabrielsson fĂŒr die Sprache.cite-ref-7[7]
Einige Kritiker Ă€uĂerten sich sehr abfĂ€llig ĂŒber Larssons Schreibstil, ein Beispiel: âLarssons Geschreibsel zeichnet sich vor allem durch eine penetrante Logorrhoe und eine von keiner Lektorenhand gebremste Redundanz aus. Das Buch wirkt wie eine ins Aschgraue aufgeblĂ€hte Reportage eines schĂ€bigen EnthĂŒllungsreporters, der fĂŒr ein Boulevardblatt arbeitet und keiner Sprache mĂ€chtig ist. Selten waren Beschreibungen unbeholfener und holpriger als in diesem freudlosen Buch, selten ballten sich abgedroschenste Klischees und StilblĂŒten so haldenartig wie hier.âcite-ref-8[8]
Andere attestierten ihm genau das Gegenteil: âStieg Larsson pflegt einen Ă€uĂerst einfachen und unterhaltsamen Stil, der in seiner AusfĂŒhrung den Nerv eines gekonnt erzĂ€hlten Krimis trifft und zu begeistern vermag. Dieser Stil zeichnete schon âVerblendungâ aus und macht auch den zweiten Teil der âMillenniumâ-Trilogie zu einem Leseerlebnis. Ganz klar ist aber auch, dass man von dieser Art Stil nicht viel in puncto OriginalitĂ€t erwarten darf. Weder âVerblendungâ noch âVerdammnisâ sind Unterhaltung auf hohem Niveau, dafĂŒr aber allerbeste LektĂŒre zum GenieĂen ohne groĂe geistige Anstrengung. Doch der Stil ist auch die einzige StĂ€rke. Weder die Charaktere, noch die Story kann ĂŒberzeugen. Stieg Larsson ĂŒberschreitet die Grenzen der UnglaubwĂŒrdigkeit.âcite-ref-9[9]
Die Millennium-Trilogie zeichnet sich nicht durch sprachliche Feinheiten aus, es ist eher der âschnörkellose Schreibstilâ, der zu den besonderen Merkmalen in Stieg Larssons Werk gehört.cite-ref-10[10]
Larssons Erfolg ist durch die gelungene Mischung aus Story, Schreibstil und Charakteren erklÀrbar. Die Protagonisten Mikael Blomkvist, Henrik Vanger und Lisbeth Salander sind Individualisten mit starken Charaktereigenschaften, die dem Leser die Identifikation mit den Figuren erleichtern. Im Gegensatz dazu steht die minutiöse Darstellung der grausamen Verbrechen.cite-ref-11[11]
âMillenniumâ-Reihe
â
Hauptartikel
:
Millennium (Romanreihe)
Romanreihe
Larsson hinterlieĂ bei seinem Tod die ersten drei von zehn geplanten BĂŒchern,cite-ref-12[12] die unter den Titeln MĂ€n som hatar kvinnor (2005, in Deutschland als Verblendung erschienen), Flickan som lekte med elden (2006, dt. Verdammnis) und Luftslottet som sprĂ€ngdes (2007, dt. Vergebung) zuerst in Schweden posthum veröffentlicht wurden. Die drei Romane der âMillennium-Trilogieâ wurden mit weltweit 82 Millionen verkauften Exemplaren (Stand 2015) zu einem internationalen GroĂerfolg.cite-ref-13[13] Allein in Schweden wurden bereits 3,5 Millionen Exemplare verkauft.
Die BĂŒcher vier bis sechs dieser Reihe liegen als ExposĂ© vor. Ein vierter Band ist zu einem guten Teil fertiggestellt.cite-ref-14[14] Doch weder Larssons Vater Erland und sein Bruder Joakim, die gemeinsam die Rechte an dessen Werken halten, noch seine LebensgefĂ€hrtin, Eva Gabrielsson, möchten, dass der vierte Band von einem anderen Autor zu Ende geschrieben und veröffentlicht wird, da dies nicht im Sinne von Stieg Larsson wĂ€re.cite-ref-15[15] Posthum erhielt Larsson 2006 den Skandinavischen Krimipreis (Glasnyckeln) fĂŒr Verblendung, das ein Jahr zuvor bereits vom schwedischen Buchhandel zum besten Buch des Jahres gewĂ€hlt worden war.cite-ref-16[16] In seiner Analyse der Trilogie fĂŒhrt der Literaturwissenschaftler Tim Parks den Erfolg nicht auf die FĂ€higkeiten Larssons als Spannungsbogen-Architekt zurĂŒck, sondern auf seine schriftstellerische GlaubwĂŒrdigkeit.cite-ref-nyrb2011-17-0[17]
Im Dezember 2013 gab der schwedische Verlag Norstedts bekannt, dass der Journalist und Schriftsteller David Lagercrantz an einem neuen vierten Millennium-Roman arbeite. Der Roman wird aber ohne Beteiligung von Eva Gabrielsson und auch ohne Verwendung des unvollendeten vierten Manuskripts geschrieben und ist als freistehende Fortsetzung mit den Romanfiguren Larssons konzipiert.cite-ref-18[18] Larssons Erben, sein Vater und sein Bruder, haben der Veröffentlichung allerdings zugestimmt.cite-ref-19[19] Am 27. August 2015 wurde der vierte Teil der Millennium-Serie unter dem Titel Det som inte dödar oss (= Was uns nicht umbringt; deutscher Titel: âVerschwörungâcite-ref-20[20]) schlieĂlich veröffentlicht. Die Veröffentlichung des Buches ist in Schweden teilweise auf scharfe Kritik gestoĂen,cite-ref-21[21] da sie Larssons Bekanntheit ausnutze und nicht dessen Zustimmung gefunden hĂ€tte. Die Romanreihe wurde von David Lagercrantz im Jahr 2017 mit dem Titel Verfolgung und 2019 mit dem Titel Vernichtung fortgesetzt.
2023 setzte Karin Smirnoff die Geschichte von Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ein weiteres Mal fort, das Buch trÀgt den deutschen Titel Verderbencite-ref-22[22].
Verfilmungen
Die erste Millennium-Trilogie wurde mit Michael Nyqvist als Mikael Blomkvist und Noomi Rapace als Lisbeth Salander hauptsĂ€chlich in Schweden verfilmt. UrsprĂŒnglich war diese Verfilmung als Fernsehproduktion angelegt, wurde schlieĂlich aber in gekĂŒrzter Fassung zunĂ€chst im Kino gezeigt. Der erste Film Verblendung kam am 27. Februar 2009 in die schwedischen Kinos und zĂ€hlt in ganz Skandinavien zu den erfolgreichsten Kinofilmen aller Zeiten.cite-ref-23[23] Im Herbst 2009 feierten der zweite Teil Verdammnis und der dritte Teil Vergebung in Schweden Premiere. Wenig spĂ€ter liefen die Filme auch in anderen LĂ€ndern an.
Unter der Regie von David Fincher mit dem Drehbuch von Steven Zaillian wurde die international koproduzierte Zweitverfilmung des ersten Buches Verblendung in Schweden gedreht (Oktober 2010). Verblendung erschien 2011 in den US-amerikanischen und 2012 auch in den deutschen Kinos.
Mit Verschwörung entstand unter der Regie von Fede Ălvarez ein weiterer Film, welcher zwar nicht mehr auf Stieg Larssons Millennium-Trilogie basiert, jedoch auf deren Motiven aufbaut.
Erbschaftsstreit
FĂŒr Schlagzeilen sorgte auch ein Streit um die Rechte an den Manuskripten und um das Erbe Stieg Larssons zwischen seinem Vater und seinem Bruder einerseits und seiner Lebenspartnerin Eva Gabrielsson andererseits. Eva Gabrielsson und Stieg Larsson waren bis zu dessen Tod 32 Jahre lang liiert, aber nicht verheiratet, weshalb Gabrielsson keine Rechte an seinen Werken zufielen. Bei der Durchsicht von Larssons Hinterlassenschaften stieĂ Gabrielsson auf ein 1977 von ihm verfasstes Testament: âIch bin ja kaum ein reicher Mann, aber mein Vermögen in reinem Geld (und in dem Punkt bin ich sehr bestimmt) soll der Ortsgruppe UmeĂ„ des Kommunistischen Arbeiterbunds zufallen.â Sie lieĂ es unbeachtet, weil es nach schwedischem Recht ohne Beglaubigung unwirksam sei. Das schwedische TV-Nachrichtenmagazin Uppdrag granskning (dt. Auftrag Recherche) bekam Wind von der Sache und machte eine Sensation daraus. Sein Vater erklĂ€rte, mit einem Teil des Erbes auch politische Bewegungen im Sinne seines Sohnes weiter zu finanzieren. Darunter insbesondere das von ihm gegrĂŒndete Magazin gegen Rechtsextremismus.
Die Ortsgruppe UmeĂ„ der schwedischen Sektion des Kommunistischen Arbeiterbunds, die heute Socialistiska Partiet (SP) heiĂt, erklĂ€rte dazu:
âUnsere Partei beteiligt sich an keinem Erbstreit und feilscht nicht um Geld. Wir haben keine Beziehung zu irgendeinem persönlich und wollen niemandem schaden. Wir halten an unseren Idealen Gerechtigkeit und Gleichbehandlung fest, die auch Stieg Larssons Ideale waren. Wir meinen, dass Stiegs lebenslange Beziehung mit Eva Gabrielsson respektiert werden sollte. Die unzeitgemĂ€Ăe schwedische Gesetzgebung, die die Ehe ĂŒber andere Paarbeziehungen â seien sie gleich- oder gemischtgeschlechtlich â stellt, muss von Grund auf reformiert werden. Menschen sollen nach eigener Entscheidung zusammen leben können, ohne Unsicherheit und Rechtlosigkeit zu riskieren. Wir bewahren Stiegs Erinnerung am besten, indem wir den Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus und fĂŒr eine Gesellschaft, die gleichen Wert und gleiche Rechte aller Menschen respektiert, fortsetzen.âcite-ref-24[24]cite-ref-25[25]cite-ref-26[26]
Werke
SachbĂŒcher (Auswahl)
âą 1990: Schweden â eine neue Strategie. Zusammen mit Dick Forslund. In: Hans-JĂŒrgen Schulz (Hrsg.): Sie sind wieder da! isp-Verlag, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-88332-169-9.
âą 1991: Swedish racism â the democratic way. In: A. Sivanandan (Hrsg.): Europe: Variations on a Theme of Racism. Institute for Race Relations, London 1991.
⹠1991: Extremhögern. Zusammen mit Anna-Lena Lodenius. Tiden Förlag, Stockholm 1991 und 1994, ISBN 91-550-3686-4.
âą 1993: Det eviga hatet â om nynazism, Antisemitism och Radio Islam. Zusammen mit Per Ahlmark. Albert Bonniers Förlag, 1994
⹠1999: Sverigedemokraterna och Euro-Nat. Zusammen mit David Lagerlöf, Svend Johansen, Kerstin Zachrisson et al., Expo Förlag, 1999
âą 2000: racism inc. â White-Power-Music made in Sweden. In: Searchlight, Antifaschistisches Infoblatt, Enough is enough, rat (Hrsg.): White Noise: Rechts-Rock, SKinhead-Musik, Blood & Honour â Einblicke in die internationale Neonazi-Musik-Szene. Unrast Verlag, MĂŒnster 2000.
âą 2000: Ăverleva deadline â handbok för hotade journalister. Svenska journalistförbundet, Stockholm 2000.
⹠2001: Sverigedemokraterna: den nationella rörelsen. Zusammen mit Mikael Ekman. Ordfront, Stockholm 2001, ISBN 91-7324-877-0.
⹠2004: Debatten om hedersmord : feminism eller rasism. Zusammen mit Cecilia Englund. Svartvitts Förlag, Stockholm 2004.
⹠2004: Sverigedemokraterna frÄn insidan. Zusammen mit Richard SlÀtt, Maria Blomquist, David Lagerlöf et al., 2004
Romane
Die âMillenniumâ-Trilogie:
âą 2006: Verblendung MĂ€n som hatar kvinnor. Dt. von Wibke Kuhn. Heyne, MĂŒnchen 2006, ISBN 3-453-01181-3.
âą 2007: Verdammnis Flickan som lekte med elden. Dt. von Wibke Kuhn. Heyne, MĂŒnchen 2007, ISBN 3-453-01360-3.
âą 2008: Vergebung Luftslottet som sprĂ€ngdes. Dt. von Wibke Kuhn. Heyne, MĂŒnchen 2008, ISBN 3-453-01380-8.
Auszeichnungen (alle postum)
âą 2005: Skandinavischer Krimipreis fĂŒr MĂ€n som hatar kvinnor (dt. Verblendung. Heyne, MĂŒnchen 2006)
âą 2005: BMF-Plakette
âą 2006: Schwedischer Krimipreis â National fĂŒr Flickan som lekte med elden (dt.Verdammnis. Heyne, MĂŒnchen 2007)
âą 2008: Skandinavischer Krimipreis fĂŒr Luftslottet som sprĂ€ngdes (dt. Vergebung. Heyne, MĂŒnchen 2008)
âą 2009: Anthony Award â Best First Novel fĂŒr The Girl With the Dragon Tattoo (dt. Verblendung. Heyne, MĂŒnchen 2006)
âą 2009: Barry Award â Best British Crime Novel
âą 2010: Barry Award fĂŒr dto. in der Kategorie Bester Kriminalroman des Jahrzehnts (Mystery/Crime Novel of the Decade)
âą 2012: EhrenbĂŒrgerwĂŒrde von UmeĂ„cite-ref-27[27]
Filmdokumente
Literatur
âą Kurdo Baksi: Mein Freund Stieg Larsson. Heyne, MĂŒnchen 2010, ISBN 978-3-453-17065-0 (schwedisch: Min vĂ€n Stieg Larsson. Stockholm 2010. Ăbersetzt von Susanne Dahmann).
âą Guillaume Lebeau, FrĂ©dĂ©ric RĂ©bĂ©na: Stieg Larsson â Vor der Millennium-Trilogie (Comic). avant-verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-939080-82-4 (Originalausgabe Editions Denoel 2012)
⹠Jeanette Schröter: Religion im schwedischen Kriminalroman. Die Schwedenkrimis von Larsson, Mankell und Nesser. Tectum, Marburg 2015, ISBN 978-3-8288-3528-3 Zugl. Diss. phil. UniversitÀt Hannover
âą Jan Stocklassa: Stieg Larssons Erbe. Ăbersetzt von Ulrike Brauns. Europa Verlag, Berlin/MĂŒnchen/Wien/ZĂŒrich 2018, ISBN 978-3-95890-225-1.
Weblinks
Commons
: Stieg Larsson
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Literatur von und ĂŒber Stieg Larsson im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Stieg Larsson bei IMDb
âą Stieg Larsson 1954â2004. Die Kondolenzseite des Expo-Magazins (schwedisch)
âą Ulrich Baron: Streit um Larsson-Nachruhm: Verblendung, Verdammnis, Verleumdung. Spiegel Online, 29. Januar 2010
âą Gerhard Spörl: Stieg Larssons âMillenniumâ-Reihe: So viel Leid, so viel Zorn. Spiegel Online, 27. August 2015 (Entstehungsgeschichte des vierten Bands Verschwörung)
Einzelnachweise
cite-note-folkblad-11. â Hans Forsman: Stig Larsson: Han Ă€ndrade sjĂ€lv stavningen. VĂ€sterbottens Folkblad, 27. Februar 2009, abgerufen am 24. Januar 2017 (schwedisch).
cite-note-22. â Carola Wittrock: RĂŒckschau: Eine Frau gegen MĂ€nnerhass â Noomi Rapace als Filmheldin in Stieg Larssons Bestseller-Trilogie. ttt â titel, thesen, temperamente, 24. Januar 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. April 2010; abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-44. â Röda Lund: Visst kunde Stieg skriva! Weblog von Röda Lund auf wordpress.com, 31. Januar 2010, abgerufen am 24. Januar 2017 (schwedisch).
cite-note-55. â Lars Schafft: Stieg Larsson. KrimiCouch, 6. Oktober 2009, abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-66. â Kurdo Baksi: Mein Freund Stieg Larsson. Norstedts Förlag, Stockholm 2010.
cite-note-77. â Thomas Steinfeld: Thriller-Autor Stieg Larsson: Der Dichter und sein Denker. SĂŒddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010, abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-88. â Pater Ralph de Fricassee (Pseudonym): RestmĂŒll und Verblödung, zu Stieg Larsson: Verblendung. LitEx â Magazin fĂŒr Verrisse aller Art, abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-99. â Pater Ralph de Fricassee (Pseudonym): Rezension: Verdammnis (Stieg Larsson). Legimus â Wir lesen, 16. Dezember 2012, abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-1010. â Biografie â Stieg Larsson. Fabelhafte BĂŒcher, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 10. April 2014; abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-1111. â Rezension: Verblendung von Stieg Larsson. Deutschsprachige Literatur, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 28. Oktober 2012; abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-1313. â Gerhard Spörl: Stieg Larssons âMillenniumâ-Reihe: So viel Leid, so viel Zorn. Spiegel Online, 27. August 2015, abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-1414. â Hannes Gamillscheg: Krimi-Trilogie kommt ins Kino. Kölner Stadtanzeiger, 29. September 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 11. Februar 2013; abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-1515. â Gerhard Fischer: Stieg Larsson: Krimi um sein Erbe â Das letzte Kapitel. SĂŒddeutsche Zeitung, 24. September 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 27. September 2009; abgerufen am 7. November 2018. Swede and Lowdown. Newsweek, 29. Juni 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. Januar 2010; abgerufen am 24. Januar 2017 (englisch). Hannes Gamillscheg: Ruhm erst nach dem Tod. Stuttgarter Zeitung, 30. September 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 28. Januar 2011; abgerufen am 24. Januar 2017.
cite-note-1616. â Hinweise zum Leben dank VerlagsauskĂŒnften, Verlags- und Expo-Webseite sowie der Biographie unter schwedenkrimi.de, die vermutlich auch auf die Kondolenzseite der Expo-Seite zurĂŒckgreift.
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cite-note-1818. â Juan Flores: Stieg Larssons fjĂ€rde bok skrivs av Lagercrantz. Dagens Nyheter, 17. Dezember 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. Dezember 2013; abgerufen am 24. Januar 2017 (schwedisch).
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cite-note-2222. â Dietmar Jacobsen: Millennium 3.0 - Mit âVerderbenâ setzt Karin Smirnoff die Geschichte von Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ein weiteres Mal fort : literaturkritik.de. Abgerufen am 19. Januar 2024 (deutsch).
cite-note-2424. â Kerstin Nielsson: MĂ„ngmiljonĂ€r efter sin död. Aftonbladet , 14. Januar 2007, abgerufen am 24. Januar 2017 (schwedisch).
cite-note-2525. â AndrĂ© Anwar: Erbstreit: Ein echt schwedischer Krimi. In: Tagesspiegel. 8. Juni 2008 (Online).
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cite-note-2828. â Frey in der Ăbersetzer-Datenbank des VdĂ, 2019.